Insektenwiesen für den Riederwald

Vielen Bewohner*innen des Riederwalds ist es vielleicht garnicht recht bewusst: Der Riederwald ist eine Gartenstadt! Und das seit seiner Gründung vor über 100 Jahren. Die Idee stammt ursprünglich aus England, wo sie um Umfeld der dortigen Arbeiter*innenbewegung entstand. Die Idee: Wohnsiedlungen sollen sich durch eine weiträumige und flache Bauweise auszeichnen, die viel Platz für Natur lässt und den Bewohner*innen so Zugang zu Licht, Luft und Sonne ermöglicht. Wichtiger Bestandteil dieser Idee war auch, dass die Bewohner*innen einzelner Häuser Zugang zu einem Garten haben sollten, in dem sie sich erholen und eigene Lebensmittel anbauen können.

Die Idee der Gartenstadt ist – ebenso wie ein nachhaltiges und umweltbewusstes Leben überhaupt – in den letzten Jahrzehnten stark in Vergessenheit geraten. Angesichts von Klimawandel und Artensterben kommt ihr aber langsam neue Aufmerksamkeit zu. Um auch im Riederwald wieder für mehr Grün zu sorgen, hat die Riederwälder Pflanzgruppe zusammen mit dem Grünflächenamt und dem BUND Kreisverband Frankfurt begonnen, den Johanna-Tesch-Platz in eine Insektenwiese umzuwandeln. Weitere Flächen sollen folgen.

Einen Artikel zur ersten Aktion am 7. Mai gibt es hier in der Frankfurter Rundschau zu lesen.

Wer Interesse am Mitmachen hat kann sich gerne an das Nachbarschaftsbüro wenden. Wir vermitteln Sie dann weiter.